Die Anamnese

Im Rahmen der Anamnese (von altgriechisch „Erinnerung“) wird die Leidensgeschichte eines Patienten in Erfahrung gebracht. Die biographische Anamnese umfasst darüber hinaus die gesamte Lebensgeschichte des Patienten. Eine sorgfältige Anamneseerhebung schließt biologische, psychische und soziale Fragen ein. Die Informationen, die dabei gewonnen werden, erlauben oftmals Rückschlüsse auf Risikofaktoren und kausale Zusammenhänge. Häufig ist allein durch eine sorgfältige Anamnese eine Diagnose möglich, die dann Voraussetzung einer sachgerechten Therapie ist. Die Anamnese wird im Regelfall vor der medizinischen Untersuchung erhoben oder ist Teil der Untersuchung selbst.


Die medizinische Untersuchung wird in unserer Praxis als so genannte körperliche Untersuchung des Patienten ohne Hilfsmittel bzw. mit nur wenigen einfachen Instrumenten wie Stethoskop, Reflexhammer oder Pupillenleuchte und Otoskop durchgeführt. Im Bedarfsfall werden auch apparative und laborchemische Verfahren zur medizinischen Untersuchung eingesetzt. Je nach Umstand kann die Untersuchung rein symptombezogen sein, wenn versteckte Erkrankungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht relevant sind. Eine Ganzkörperuntersuchung umfasst den Zustand der Haut, die Beschaffenheit der Muskulatur, die Statik der Wirbelsäule, die Stellung der Glieder, das Aussehen der Zunge und Mundschleimhäute, die Stellung der Zähne und die darin oder daran verwendeten möglichen Metalle, die Ausprägung der Lymphknotenregionen, den Geruch des Körpers und den Geruch aus dem Mund, die Frage nach den Modalitäten und Gewohnheiten von Stuhlgang und Urinverhalten.

Die Austestung elektrisch geladener Messpunkte an Händen und Füßen richtet sich an der EAV, der Elektroakupunktur nach Voll, aus. Diese Testmethode wurde in wesentlichen Teilen von Heilpraktiker Trippen modifiziert und ausgebaut. Sie wird immer dann eingesetzt, wenn Hintergründe für körperliche und psychische Beschwerden selbst nach intensiver anamnestischer und labortechnischer Suche in der Naturheilpraxis und in fachärztlichen und klinischen Stationen nicht erkannt werden. Wir setzen damit eine sichere Form der Diagnosebildung ein, auch wenn es seitens nichtkundiger Fachleute immer noch Negativ-Äußerungen gibt, diese Methode sei wissenschaftlich nicht bewiesen.

Wertvolle Erfolge zeigen sich in der Regel schon in der ersten Behandlungszeit. Symptome verbessern sich oder verschwinden völlig. Andere, mitunter bisher nicht wahrgenommene Prozesse tun sich auf. Die Begründungen für diese "neuen, alten" Leiden liegen oft viele Jahre zurück. Sie werden dem Orgnanismus durch eine intensive Erstbehandlung wieder bewusst gemacht. Im gemeinsamen Gespräch werden Erklärungen und Behandlungswege gesucht und gefunden.
Unsere Praxis zeichnet sich dadurch aus, dass wir dem Körper helfen wollen, sämtliche Neuerkrankungen und Altdefekte so weit wie möglich auszuheilen.